Mikrofone sind die Geheimwaffen jedes Tontechnikers. Was nützt
das teuerste Studioequipment, wenn das Mikrofon das Schallereignis
nicht bestmöglich aufnimmt? Bei der Kategorisierung
unterscheidet man zuerst zwischen Kleinmembran-, Großmembran-
und Bändchenmikrofonen. Kleinmembranmikrofone werden
hauptsächlich für Instrumentenaufnahmen eingesetzt,
während Großmembranmikrofone für Sprech-
und Gesangsaufnahmen bevorzugt werden. Hierbei greift man gern auf
Röhrenmikrofone zurück, die dem Klang bereits eine
gewisse vorteilhafte Färbung verleihen. Transistorbasierte
Mikrofonschaltungen arbeiten hingegen eher linear und erhalten den
Originalklang weitestgehend verfärbungsfrei. Eine
Sonderbauform sind Bändchenmikrofone, die eine sehr hohe
Linearität und ein hervorragendes Impulsverhalten besitzen.
Weitere Informationen
Die früher oft vorgefasste Meinung, dass dynamische Mikrofone
die erste Wahl für Live sind und Kondensatormikrofone nur im
Studio eingesetzt werden sollten, hat sich längst
überholt. Auch auf der Bühne haben sich
Kondensatormikrofone, speziell bei Gesang, inzwischen etabliert.
Großmembranmikrofone verfügen in der Regel
über eine umschaltbare Richtcharakteristik. Niere und
Hyperniere für einzelne Schallquelle, Kugel und Acht
für Raumakustik bzw. Ensembles, oder die Acht in Kombination
mit einer Niere für MS-Stereofonie.
Für Kleinmembranmikrofone gibt es oft Wechselsysteme, mit
denen die Kapseln, und damit die Charakteristik, schnell und einfach
ausgetauscht werden kann.
Immer mehr Bedeutung gewinnt die digitale Mikrofonierung, wobei das
Mikrofon gleich ein digitales Signal erzeugt, welches im weiteren
Bearbeitungsprozess nicht weiter gewandelt werden muss.
Bei Digital AudionetworX führen wir
selbstverständlich die drei Traditionsmarken Neumann,
Sennheiser und AKG. Neumann Mikrofone gelten weltweit als
Studiostandard, die Großmembran Röhren- und
Kondensatormikrofone wie das legendäre U 87 oder TLM 103
kommen so gut wie in allen großen Studios zum Einsatz. Seit
ca. 10 Jahren setzt Neumann auch auf digitale Mikrofone.
Sennheiser überzeugt mit einem vielseitigen Sortiment, das
sich besonders im Live-Einsatz, aber auch im Studio, bei der
Instrumentenabnahme etabliert hat. Der universell einsetzbaren
Klassiker MD421 II gehört in jedes Tontechnikersortiment.
Schon lange kein Geheimtipp mehr sind die
Referenz-Großmembranmikrofone von Dirk Brauner. Die
Brauner-Röhrenmodelle sind vor allem bei Gesangsaufnahmen eine
echte Alternative zu Neumann geworden und werden wegen ihres warmen
Sounds vor allem im Black Music-Bereich hoch geschätzt.
Earthworks Audio bietet die linearsten Kleinmembranmikrofone im High
End-Bereich an. Diese Mikrofone eigenen sich für
anspruchsvolle Instrumentenaufnahmen, insbesondere Flügel und
Streicher, bei denen der Eigenklang der Instrumente und der Charakter
des Raumes absolut unverfälscht wiedergegeben werden soll.
Freunden von Bändchenmikrofonen empfehlen wir
äußerst hochwertigen Mikrofone von Royer, die
für Live, Studio als auch Rundfunkanwendungen geeignet sind.
Für Studios mit kleinerem Budget hat Rode ein umfangreiches
Angebot an Groß-, Kleinmembran und Kondensatormikrofonen.
Dank eines sehr fairen Preis-Leistungsverhältnises sind
Rode-Mikrofone zum Bestseller geworden.