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Softube Mutable Instruments Braids for Modular

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gültig bis 31.10.2019
Art.Nr.
28858
Softube Braids by Mutable Instruments, originalgetreue Schaltungsemulation des Makro-Oszillator, spannungsgesteuerte, monophone, digitale Klangquelle, Lizenzcode
Softube Braids by Mutable Instruments

Braids ist eine auf der originalen Hardware basierende Software-Emulation des Makro-Oszillators, eine spannungsgesteuerte, monophone, digitale Klangquelle. Die Emulation ermöglicht komplexe Klanggestaltung durch 33 Synthesealgorithmen aus acht Kategorien.

Zum Betrieb des Moduls wird Softube Modular benötigt und kann separat HIER erworben werden.


Features
  • Originalgetreue Schaltungsemulation des Makro-Oszillator
  • Spannungsgesteuerte, monophone, digitale Klangquelle
  • Bietet 33 Synthesealgorithmen aus acht Kategorien
  • Funktion und Klang identisch zum Hardware-Pendant
  • VST/VST3/AU/AAX Nativ
  • Benötigt Softube Modular (nicht enthalten)
Weitere Informationen
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Online-Lizenz
Es handelt sich um eine reine Online-Lizenz. Wir versenden daher keine Verpackung, sondern nur eine Lizenznummer. Diese benutzen Sie, um die Lizenz auf Ihr iLok-Konto zu übertragen. Dazu gehen Sie bitte auf diese Seite und geben dort die Lizenznummer und Ihre iLok-ID ein: www.softube.com/register.php. Die Software können Sie sich von der Website des Herstellers herunterladen. Der benötigte iLok USB-Key muss separat erworben werden!

Hinweis für Bestellungen aus Österreich und anderen EU-Ländern

Aus steuerrechtlichen Gründen können wir ab dem 1. Januar 2015 Online-Lizenzen nicht mehr elektronisch in EU-Länder übermitteln. Wir müssen Lizenzcodes als Paket verpackt verschicken und bitten um Ihr Verständnis. Bestellungen aus Deutschland werden wie gewohnt per Email abgewickelt.
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Testbericht Softube Mutable Instruments Braids for Modular

Kurzfassung

Braids ist ein Multitalent mit enormem Klangpotenzial. Der Makro-Oszillator für Softube Modular beherrscht rund 45 Syntheseverfahren, die man hier einfach und zugleich äußerst wirkungsvoll über die Makro-Parameter Timbre und Color steuert oder über virtuelle CV-Eingänge moduliert. Auch wenn Braids allein bereits vollständige Synthesizerklänge unterschiedlicher Prägung liefert, wird man es sich als Klangbastler nicht nehmen lassen, andere Komponenten aus dem Repertoire von Softube Modular hiermit zu verbinden. In Kombination mit einem Sequencer-Modul entstehen auf Anhieb abwechslungsreiche Tonfolgen oder Rhythmen. Die Editierfunktion innerhalb des Moduls selbst ist hingegen wenig komfortabel.

Die Audioqualität spielt sich auf hohem Niveau ab. Ganz egal, ob man archaische Elektrodrums aus den Gründerjahren der Klopfgeister oder quirlige Klangwolken zum Leben erweckt - der unfassbar direkt wirkende und detailreiche Klang lässt kaum vermuten, dass man hier mit einem virtuellen Instrument arbeitet. Braids ist ein weiteres Beispiel dafür, dass erstklassig programmierte Software inzwischen ausgesuchte Hardware ohne Kompromisse simulieren kann. Lediglich der Anspruch an die Rechenleistung ist nicht gerade genügsam. Wenn Sie Braids latenzarm mit Echtzeit-Feeling spielen wollen, benötigen Sie einen aktuellen Rechner mit schnellen Prozessoren.
Besitzer von Softube Modular erhalten für eine Investition auf Taschengeldniveau ein leistungsfähiges Modul, dass die sich nicht entgehen lassen sollten.


Inhalt
  • Original und virtueller Nachbau
  • Ein exorbitantes Multitalent ohne Lernhürden
  • Braids in der Praxis
  • Editieren
  • Plus/Minus


Original und virtueller Nachbau

Der monophone Braids ist im Original ein sogenannter Makrooszillator für Modulsysteme in Eurorack-Norm, entwickelt vom französischen Klangavantgardisten Mutable Instruments. Der Begriff Makrooszillator hört sich bereits nach etwas Großem an und ist dennoch beinahe eine Untertreibung: Das Original beherrscht rund 45 Syntheseverfahren und arbeitet digital.
Die teils ausgesprochen komplexen Synthesearten wurden in vollem Umfang in das virtuelle Modul übernommen. Dabei spielt sich die Klangsynthese in Original und virtuellem Modul größtenteils hinter den Kulissen ab. Braids ist damit kein unendlich tief editierbarer Klangbaukasten, sondern setzt auf eine unkomplizierte aber dennoch effektive Klanggestaltung. Die Algorithmen liefern facettenreiche Grundklänge, die man mit den weiteren Mitteln von Softube Modular auf unterschiedlichste Weise weiter verarbeiten kann.

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Ein exorbitantes Multitalent ohne Lernhürden

Die aktuelle Auswahl an Modular-Presets, die man über den Suchbegriff "Braids" findet, ist übersichtlich. Man muss kein Rechenkünstler sein, um festzustellen, dass die mehr als 40 Algorithmen des Moduls hier leider nicht alle vertreten sind.

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Dennoch verdeutlichen die Beispiele eindrucksvoll die Wandlungsfähigkeit des Makro-Oszillators. Braids meistert die subtraktive Synthese, erzeugt klassische Wellenformen von Vintage-Synthesizern, setzt Ringmodulatoren ein, kreiert über Wavetables wandlungsfähige Klänge sowie diverse Glocken per Frequenzmodulation. Des Weiteren finden sich hier resonante Filterklänge, gezupfte und gestrichene Saiteninstrumente, die auf Physical Modeling zurückgreifen, experimentelle Klänge mit Vokal/Formantbetonungen und selbst Granularsynthese. Blasinstrumente lassen sich ebenso simulieren wie Percussions in unterschiedlichsten Varianten. Selbst Texturen und atonale Geräuschklänge gehören zum Repertoire.
Angesichts des breit aufgestellten Arsenals an Klanggeneratoren ist es vermutlich tatsächlich keine schlechte Idee, sich entspannt zurücklehnen und über die wenigen Regler die Facetten dieses Multitalents zu erkunden, ohne die diversen Syntheseverfahren wirklich verstehen zu müssen.


Braids in der Praxis

Neben dem Surfen durch die Presets wechselt man über den Edit-Regler die Grundlage für den Klang - das Syntheseverfahren. Beim Zappen durch die Algorithmen tun sich unterschiedlichste Klangwelten auf. Eine Komplettübersicht, etwa durch ein simples Aufklappmenü, fehlt hingegen. So beschränkt sich die Orientierung auf eine Interpretation des Vier-Segment-Displays, das Syntheseverfahren kurz und knapp als Wave oder FM anzeigt. Hinter Cym, Snare und Kick verbergen sich E-Drums, teils mit dem archaischen Klang historischer Vertreter dieser Spezies.
In der folgenden Abbildung sehen Sie drei monophone Braids-Module, die von einem Sequencer getriggert werden. Hier lassen sich die Percussionsounds früher Rhythmusmaschinen spielerisch und ohne konkretes Vorbild umsetzen.

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Um fließende Klangtransformationen zu generieren, reicht es, die Regler Timbre und Color zu modulieren. Dazu bieten sich beispielsweise Hüllkurven, LFOs oder Modulationssequenzer aus dem Repertoire von Modular an. Man kann aber auch einfach Reglerbewegungen als Automation aufzeichnen.
Timbre und Color sind Makroparameter, die komplexe Klangveränderungen steuern. Bei der Bassdrum bedient man mit Timbre das Abklingverhalten und den tonalen Klanganteil, während man mit Color sowohl die Transienten des Anschlags als auch die Präsenz steuert und damit das Instrument "nach vorne" holt. Beim Becken morpht man mit Color zwischen einem tonalen elektronischen Glöckchen und atonalem Rauschen, während man mit Timbre fließend zwischen eher groben, körnigen und filigranen, resonanten Klangfarben wechselt.



Dass Braids zum Experimentieren einlädt, hört man auch beim Preset "8 Bit":
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Hier liefern zwei Braids-Module Beat und Sequenz:
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Editieren

Im Normalbetrieb wechselt man über den Edit-Regler die Algorithmen. Aktiviert man Setup, so sind auch Parameter unterhalb der Oberfläche erreichbar, beispielsweise eine Hüllkurve für den Lautstärkeverlauf oder eine Fixierung auf eine Tonskala - interessant für tonartgetreue Sequenzen. Wer innerhalb des Moduls über das wenig anschauliche Editieren mittels Edit-Regler, Setup-Taster und das begrenzte Display alles aus Braids herausholen möchte, kommt um eine Lektüre des ausführlichen Handbuchs nicht herum.


Plus
  • vielseitiger, eigenständiger Multi-Oszillator
  • erstklassige Klangqualität
  • unverstellter und direkter, detailreicher Klang
  • einfache Bedienung
  • großes Experimentierpotenzial


Minus
  • hohe CPU-Anforderung
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