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Softube Parallels

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29199
Softube Parallels Synthesizer Plug-in, dessen Klangerzeugung auf zwei Wave Scanning Oszillatoren mit unabhängigen Quellmodulen basiert.
Softube Parallels

Parallel ist ein neuartiger Synthesizer, dessen Klangerzeugung auf zwei Wave Scanning Oszillatoren mit unabhängigen Quellmodulen basiert.

Features

  • Sythesizer Plug-in
  • Zwei Oszillatoren arbeiten mit verschiedenen Wellenformen
  • Umfangreiche Shaping-Sektion
  • Fast 100 mitgelieferte Wellenformen
  • Bis zu 14 Stimmen (7 pro Quelle wenn beide aktiv sind)
  • 3 Filtertypen
  • 5 Modulationsquellen
  • 5 hochwertige Effekte
  • VST, AU und AAX Native

Nomen est omen: Zwei Wellen als Quellen
Der Name Parallels des neuen Software-Synthesizers von Softube rührt daher, dass zwei Wave Scanning Oszillatoren gleichzeitig, eben parallel, mit zwei verschiedenen Wellenformen arbeiten und variabel vermischt werden können. Dazu steht außergewöhnliches Quellmaterial zur Verfügung: Fast einhundert hochwertige Multi-Wellenformen liefert Softube mit Parallels, die das Universum der künstlichen Klanger-zeugung zusammenfassen. Digitale und analoge Quellen sind ebenso vertreten wie modulare Systeme, FM-Synthese und vieles mehr, sogar einige besonders seltene Stücke sind vertreten. Jede Wellenform verkörpert dabei eine klangliche Bewegung, beispielsweise durch Filter-Sweeps. In Verbindung mit der Möglichkeit, jede Wellenform von jedem beliebigen Punkt und bis zu jedem beliebigen Punkt abzuspielen, ergibt sich ein geradezu unendliches Feld an Ausgangsklängen. Die Abspielpunkte können sogar moduliert werden, wodurch die Klänge noch lebendiger werden. Bis zu 14 Voices kann Parallels so gleichzeitig ab-spielen.

Formvollendet durch umfangreiche Shaping-Sektion
Schon die Wahl des Quell-Sounds bei Softube Parallels bietet unzählige Variationsmöglichkeiten, doch Softube Parallels kann noch weitere Klangeingriffe vornehmen. Ein prominentes Werkzeug zur Gestaltung der Synthesizer-Stimmen ist die Shaper-Sektion. Hier kann der eingerichtete Quellklang noch mit einem von drei Filtern verfeinert werden. Mit State Variable Filter (als Tiefpass, Hochpass oder Bandpass), Low Pass Gate im Vactrol-Stil oder einem Filter aus drei Resonanzbändern lässt sich die Wellenform charakte-ristisch anpassen.

Mod Pods
Modulation für alle! Ein wesentlicher Aspekt bei der Erstellung von Synthesizer-Klängen ist die Modulation von Parametern, um dem Sound mehr Leben zu verleihen. Softube Parallels bietet zu diesem Zweck die "Mod Pods". Fünf verschiedene Modulator-Typen stehen zur Verfügung: LFO, Zufallsmodulation, Euklidischer Sequencer, Step-Sequencer oder die Hüllkurve. Diese Modulatoren können eingesetzt werden, um fast jeden Parame-ter des Synthesizers zu variieren und damit von subtilen Klangbewegungen bis zu krassen Effekten die verschiedensten Wirkungen zu erzielen.

Vielseitige Effekte zur Krönung des Klangs
Software-Effekte gehören zu den großen Stärken von Softube, so bietet auch Parallels eine umfassende Effektsektion mit hochwertigen Komponenten. Ein Verzerrer generiert zusätzliche Obertöne für einen satteren Klang mit mehr Biss. Ein Chorus ermöglicht einen breiteren, raumgreifenderen Klang, während der Flanger wogende Tonskulpturen entstehen lässt. Ein Delay verleiht dem Sound Tiefe oder fügt ein Echo hinzu, das Reverb-Modul erzeugt lebhafte Räumlichkeit. Alle Effekte können mit dem Eingangssignal gemischt werden, um die Intensität des Effekts zu bestimmen.
Weitere Informationen
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Online-Lizenz
Es handelt sich um eine reine Online-Lizenz. Wir versenden daher keine Verpackung, sondern nur eine Lizenznummer. Diese benutzen Sie, um die Lizenz auf Ihr iLok-Konto zu übertragen. Dazu gehen Sie bitte auf diese Seite und geben dort die Lizenznummer und Ihre iLok-ID ein: www.softube.com/register.php. Die Software können Sie sich von der Website des Herstellers herunterladen. Der benötigte iLok USB-Key muss separat erworben werden!

Hinweis für Bestellungen aus Österreich und anderen EU-Ländern

Aus steuerrechtlichen Gründen können wir ab dem 1. Januar 2015 Online-Lizenzen nicht mehr elektronisch in EU-Länder übermitteln. Wir müssen Lizenzcodes als Paket verpackt verschicken und bitten um Ihr Verständnis. Bestellungen aus Deutschland werden wie gewohnt per Email abgewickelt.
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Testbericht Softube Parallels

Zusammenfassung

Mit Softube Parallels präsentiert der schwedische Hersteller einen vielseitigen, leicht bedien- und spielbaren virtuellen Klangerzeuger der Extraklasse. Laut Hersteller scannt ein Algorithmus in Echtzeit mehrere Wellenformen und komponiert diese zu kleinen Meisterwerken moderner Klangkunst. Einen derart kreativen, beinahe schöpferischen Klangerzeuger hat es in dieser Form noch nicht gegeben. Das Ganze geschieht zweifach (daher "Parallels") und mit einer Polyphonie von bis zu 14 Stimmen.

Die Stärke von Parallels liegt bei faszinierenden, sich entwickelnden Klängen und vielschichtigen Flächen, deren Klangebenen einem permanenten, teils zyklischen Wandel unterworfen sind. Es reicht, einige wenige Noten zu spielen, um ein Kaleidoskop an Klangfarben zu erzeugen. Filmmusikschaffende und Spielevertoner finden unter den Werksvorlagen auf Anhieb eine Fülle geschmackvoller Klängen.

Neben Klangevolutionen sowie multizyklischen Flächen und Texturen, teils mit Geräuschen garniert, finden sich auch einige perkussive sowie harsche, destruktive Klänge, pochende und klopfende analoge Bässe und verrückt-verdrehte, schräge Mutationen elektrischer Maschinen, die auch zeitgenössische bis avantgardistische Club- und Dance-Projekte bereichern können.

Die Sammlung an Presets sollte man nicht links liegen lassen: Hier trifft man auf zahlreiche ausgesprochen geschmackvolle und regelrecht fesselnde Sounds, die von namhaften Klangdesignern entwickelt wurden.

Emulationen analoger Filter, die teils aus dem virtuellen Modularsystem des Herstellers stammen, ausgefallene Modulationsquellen wie etwa ein euklidischer Sequenzer und nicht zuletzt fünf hochkarätige Effektmodule laden zu eigenen Klangforschungen ein.

Softube Parallels

Inhalt
  • Dual-Wavescanning
  • Berauschende Klanglandschaften und zappende Impulse
  • Grundlegende Klangformung
  • Modulationen
  • Effekte
  • Bedienung und CPU-Last
  • Plus/Minus

Dual-Wavescanning

Schon bei der Erzeugung des Grundklanges hat sich Softube etwas Besonderes einfallen lassen: Parallels verwendet als Klangquellen zwar Aufnahmen legendärer sowie zeitgenössischer Synthesizer, von einem Sampler zu sprechen, würde jedoch am Kern der Sache vorbeigehen. Bei den rund einen Gigabyte an Wellenformen handelt es sich nicht um herkömmliche anschlagsdynamisch gestaffelte Multisamples, sondern um Klangverläufe und Klangevolutionen, beispielsweise Filtermodulationen, die somit im Grundmaterial bereits enthalten sind.

Parallels setzt auf Multi-Wellenformen, die ihrerseits Klangreisen darstellen und von einem Algorithmus in Echtzeit gescannt werden. Der Algorithmus sucht sich dabei laut Hersteller eigenständig einen Startpunkt aus und kalibriert Loops. Dabei werden offenbar mehrere Wellenformen simultan durchfahren, sodass sich ein vielschichtiger Klang ergibt.

Damit soll Parallels stets zu den bestmöglichen Klängen gelangen, wobei das Zusammenwirken von Multi-Wellenformen und Auswahlalgorithmus für schier unbegrenztes Rohmaterial für lebendige Klangfarben sorgen soll.

Tatsächlich erweist sich Parallels als ausgesprochen abwechslungsreich. Spielt man beispielsweise eine Repetition auf einem Ton und mit gleichbleibender Dynamik, produziert Parallels eine Serie homogener, sich jedoch ständig subtil ändernder Klänge. Der Algorithmus würfelt also nicht verschiedene Attacks und Sustain-Phasen beliebig durcheinander, sondern erzeugt in der Tat musikalisch sinnvolle Klangvariationen. Nutzt man die Klaviatur voll aus, präsentiert sich oft eine erstaunliche Bandbreite von Klängen. So spielt man beispielsweise mit der linken Hand dumpf pochende Bässe, Stabs mit Filtermodulation und sich zyklisch färbendem Rauschen in den mittleren Lagen und harte Impulse mit obertonreichen, von Resonanzen geprägten Flächen im Diskant. Die einzelnen Klangzonen sind dabei nicht scharf abgesetzt wie bei klassischen Split-Sounds, sondern gehen nahtlos ineinander über. Softube ist es tatsächlich gelungen, einen wahrhaft musikalischen Algorithmus zu erschaffen.


Berauschende Klanglandschaften und zappende Impulse

Parallels hat mehrere Hundert Werksvorlagen im Gepäck, die zu ausgiebigen Klangreisen einladen.

Softube Parallels

Dabei trifft man auf eine Vielzahl ausgesprochen warmer Klänge und teils auch angenehm rauer, organischer Sounds, deren Klangfarben an analoge Vintage-Synthesizer erinnern. Diese werden hier jedoch nicht einfach nachgebildet, sondern liefern vielmehr den grundlegenden Klangcharakter für ausladende eigenständige Klangverläufe.

Parallels bietet eine Fülle bezaubernder, sich ständig wandelnder Klangereignisse, die kleine Kompositionen für sich darstellen. Farbenprächtige jedoch nie aufdringliche Flächen, teils mit eingebetteten zyklischen Verläufen schmeicheln dem Ohr. Ein Höhlenchor trifft auf elektrisch schwirrende Fledermäuse. Der permanent scannende Algorithmus schöpft fast von selbst faszinierende Klanggemälde, etwa ein ewig wogendes Meer, dazwischen elektronische Interpretationen von Gischt und Brandung. Eine verrückte Cello-Maschine tanzt, rutscht über imaginäres Eis, während sich im Hintergrund Bedrohliches auftürmt. Wenn man die musikalische Ausdruckskraft eines Klangerzeugers an der Stärke und Farbenpracht visueller Assoziationen messen will, erzielt Parallels die volle Punktzahl.

Neben den unerschöpflichen, ausladenden Klanggemälden findet man einige tonale und atonale perkussive Klänge mit markantem Anschlag, die darauf warten, als pulsierende Sequenz in clubtauglichen Projekten eingesetzt zu werden. Die Spanne reicht von rauen, pochenden Bässen über zappende und zirpende Effektklänge bis zu destruktiven Impulsen, wie man sie etwa kurzgeschlossenen Schaltkreisen entlockt.


Grundlegende Klangformung

Für die Grundwellenformen standen sowohl digitale als auch analoge, teils modulare Synthesizer sowie nicht näher benannte Raritäten Pate. Im Ergebnis tragen unterschiedliche Klangsynthesen zur Grundausstattung bei, neben der subtraktiven auch die FM-Synthese sowie Physical Modeling. Entsprechend breit aufgestellt ist die Klangauswahl der rund einhundert Multi-Wellenformen.
Die Wellenformen sind übersichtlich kategorisiert:

Softube Parallels

Nach der Wahl der Wellenformen und der Mischanteile für beide identischen, parallelen Klangerzeuger modifiziert man deren Hüllkurve, verschiebt den Startpunkt, justiert das Abklingen und stellt die Stärke der Bewegung ein, mit der man durch die Wellenform surft.
Es folgen zwei nach analogen Vorbildern modulierte Multimodefilter. Diese bieten neben Tief-, Band- und Hochpass wahlweise auch ein Modell mit drei Resonanzspitzen sowie ein Low-Pass-Gate Filter zur Verfügung. Letzteres kennt man aus Modularsystemen wie dem Buchla Modul 292 oder Doepfers A 101-2. Parallels profitiert damit auch von den Emulationen des hauseigenen Modularsystems.

Softube Parallels


Modulationen

Was wäre ein Filter ohne Modulation? Vier Modulationsplätze können mit einem wahlweise  temposynchronen LFO, Zufallsgenerator, einem euklidischen Sequenzer oder einer Hüllkurve mit drei Anfassern belegt werden. Lediglich eine MIDI-Lernfunktion hat Softube bislang leider eingespart.

Softube Parallels

Als Modulationsziele stehen fast alle Parameter zur Verfügung, einschließlich der Effektparameter. Die Zuweisung der Modulationsquellen zu den Zielparametern geschieht einfach durch Klicken und Ziehen auf deren äußeren Ring. Das Besondere ist, dass stets zwei Modulationsquellen zugewiesen und in ihrer Intensität über einen Balance-Schieberegler gemischt werden.

Softube Parallels

Mit dem euklidischen Sequenzer verteilt man Modulationsimpulse in einem Zyklus:

Softube Parallels


Effekte

Auch hier trifft man nicht auf halbherzige Beigaben, sondern auf potente, seit Jahren bewährte Effekte aus dem hauseigenen Repertoire. Insgesamt fünf in Reihe geschaltete Effekte stehen zur Verfügung: Verzerrer, Chorus, Flanger, Echo und algorithmischer Hall.

Softube Parallels

Die Bedienung der Effekte beschränkt sich auf jeweils drei Parameter. Werden diese mit den teils ausgefallenen Modulatoren kombiniert, entstehen mit wenig Aufwand spektakuläre und außergewöhnliche Klänge. Die Presets machen in vielen Fällen regen Gebrauch von den Effekten, insbesondere vom dichten, angenehm schwebenden Hall und dem wunderbar organisch klingenden Chorus. Für räumliche Tiefe und abwechslungsreiche Bewegungen im Stereopanorama sorgt das wahlweise temposynchrone Echo sowie die Stereoverbreiterung im Feedbackweg des Flangers. Der Verzerrer produziert bei Bedarf scharfe destruktive Klänge.


Bedienung und CPU-Last

Dank der klar strukturierten und übersichtlichen Oberfläche gelingt die Bedienung auf Anhieb und ohne Lektüre des etwa sperrigen Handbuchs. Will man Details vertiefen, etwa zum euklidischen Sequenzer, so findet man hier allerdings alle notwendigen Informationen.
Trotz des spektakulären Klangs, der aufwändige Operationen unter der Oberfläche vermuten lässt, ist der Leistungsanspruch an die CPU erfreulich moderat und deutlich niedriger als für den hauseigenen Modularsynthesizer (Modular). Parallels kann somit problemlos auch live gespielt werden.

Plus
  • einzigartig lebendige, vielschichtige Flächen und Klangevolutionen
  • wunderbar organischer Klang
  • extrem einfach zu spielen und zu bedienen
  • gelungene Emulationen analoger Filter
  • hochwertige Effekte
  • im Vergleich zu Softube Modular nur moderater Anspruch an die CPU

Minus
  • Bis auf die fehlende MIDI-Lernfunktion gibt es nichts Wesentliches auszusetzen.