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Softube Weiss DS1-Mk3

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Art.Nr.
28397
Softube Weiss DS1-Mk3, DE-Esser, Limiter und Kompressor, bis zu 32 bit/192 kHz, Lizenzcode
Softube Weiss DS1-Mk3

Der DS1-MK3 ist die Plug-in Version des berühmten DS1 Dynamikprozessors von Weiss mit De-Esser, Limiter und Kompressor. Über drei Jahre lang wurde dieser von Softube entwickelt. Das Hardware-Original war an der Produktion unzählbar vieler Alben beteiligt und gehört zum Standard-Repertoire der angesehensten Mastering-Studios der Welt.
Mit dem Weiss DS1-MK3 von Softube wird der enorm transparente Klang des Premium-Signalprozessors so erschwinglich wie nie zuvor. Die Plug-in Variante ist keine Emulation des Originals - denn der Code der Hardware wurde Zeile für Zeile übertragen, sodass Plug-in und Vorbild klanglich identisch sind.

Features
  • Lizensiert und mitentwickelt von Daniel Weiss
  • Weiss MM-1 Mastering Maximizer Plug-In bei Kauf dazu
  • Detailgetreue Portierung der originalen Digitalcodes
  • Exakte Kopie der exklusiven originalen 10.000€  DS1-MK3 Hardware
  • Besticht durch einen extrem klaren, transparenten Klang
  • Drei Prozessoren in einer Instanz (De-Esser, Kompressor, Limiter)
  • Hohe Auflösung bis zu 32 bit/192 kHz
  • Fortschrittliches "Waveform" Metering
  • Vielseitiger und flexibler De-Esser
  • Extrem schnell agierender Kompressor
  • Drei Limiter Algorithmen (zwei Neue + Weiss original)
  • Neue exklusive Presets von Bob Katz


Auch Workflow und Funktionalität wurden bis ins Detail auf die Software-Inkarnation übertragen. Neu sind dagegen die Verarbeitung von Audio mit bis zu 32 Bit und 192 kHz, eine Waveform-Ansicht im Metering sowie zwei zusätzliche Limiter-Algorithmen, die neben dem Original von Weiss zur Wahl stehen. Mit Presets von Mastering-Legende Bob Katz fällt der Einstieg in die High-End-Audiobearbeitung besonders leicht.

Mit im Lieferumfang enthalten ist der Weiss MM-1 ein intelligentes Mastering Maximizer Plug-In
Weitere Informationen
Weitere Informationen Testbericht Softube Weiss DS1-MK3 Mastering Plug-in

Softube hat sich mit überzeugenden Emulationen etlicher Hardware einen Namen gemacht. Die Mastering-Hardware der Schweizer Nobelschmiede Weiss passt da gut ins Programm, zumal mit Console 1 eine komfortable Hardware-Steuerung angeboten wird.

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Der DS1-MK3 ist ein vielseitiger Kompressor, den man auch als De-Esser einsetzen kann. Er beinhaltet darüber hinaus drei Limiter-Algorithmen und Dithering. Der ebenfalls zum Lieferumfang gehörige Softube Weiss MM-1 versteht sich als Mastering Maximizer - nähere Details hier:


Zusammenfassung

Das Softube-Duo Weiss DS1-MK3 und Weiss MM-1 ist ein mächtiges Paket, das keinesfalls nur im Mastering zuhause ist. Der Code der digitalen Originale wurde laut Hersteller exakt in die Plug-ins übertragen, die daher klanglich nicht von den luxuriösen Vorbildern zu unterscheiden sein sollen.
Die Anwendungen des DS1-MK3 reichen von sanfter bis hart zupackender Kompression und schließen samplegenaues Peak-Limiting, präzises De-Essing und frequenzspezifische Kompressionen ein, ebenso wie Mitte/Seite-Bearbeitungen und das Wiederbeleben überkomprimierter Abmischungen per Expansion.
Die Kompressionskurve des DS1-MK3 beschränkt sich nicht auf Attack und Release, sondern wird von einem aufwändigen Hüllkurvenverfolger geformt. Dabei lassen sich Attackzeiten mit einer Geschwindigkeit von 20?s erreichen. Das Release-Verhalten kann an transientenreiches Material mit lebhaften Impulsen, aber ebenso an trägere dynamische Verläufe und an Mischformen maßgeschneidert angepasst werden.
Mit externer Sidechain reagiert der Kompressor auf die Dynamik anderer Spuren, was den Einsatz in Einzelkanälen und Gruppen interessant macht. Da der DS1-MK3 zu den ressourcenschonenden Mastering-Plug-ins gehört, kann man ihn in mehreren Instanzen und für unterschiedliche Aufgaben verwenden, während das mit der Original-Hardware ein teures Vergnügen wäre.
Ohne Zweifel gehört der DS1-MK3 auch unter den Plug-ins zu den flexibelsten und besten Dynamikwerkzeugen. Kein Material, mit dem er nicht zurechtkommt. Der DS1-MK3 liefert einen edlen, runden und detailreichen Klang. Er gestaltet die Mischung plastisch und nahezu greifbar, ein Genuss für sensible und anspruchsvolle Ohren. Er zeichnet sich zudem durch Transparenz und hohe Auflösung aus. So hat man das Gefühl, mit echter Luxus-Hardware zu arbeiten, erst recht als Besitzer der Softube Console-1. Und da die Softube-Plug-ins nur einen Bruchteil der Original-Hardware kosten, ist dieser Klang ab sofort für einen deutlich größeren Anwenderkreis erreichbar.


Ein neues Pferd im Stall

Die virtuellen Pendants des Equalizers Trident A-Range, der Channel Strips von Summit Audio und Tube-Tech sowie der Kompressoren von Drawmer und Valley People sind alle in Zusammenarbeit mit den Hardware-Herstellern entstanden und haben zu Recht viele Lorbeeren geerntet. Die Emulationen von Softube seien, so heißt es vielerorts, von der teils sündhaft teuren Hardware klanglich kaum zu unterscheiden. Softube gehört zudem zu den wenigen Herstellern, die ihre Plug-ins mit dem Schriftzug der Originale schmücken dürfen - was man als seltene Auszeichnung verstehen darf.
Daher macht die jüngste Entwicklung besonders neugierig - handelt es sich hier doch um ein Traumwerkzeug vieler Tontechniker. Der DS1-MK3 von Weiss gilt seit nunmehr fast 30 Jahren als einer der besten Mastering-Kompressoren und Limiter. Das knapp 10.000 Euro teure Luxusgerät wird wegen seiner großen Flexibilität und seines neutralen, transparenten Klanges geschätzt und ist weltweit in zahlreichen renommierten Studios vertreten. Zum Paket gehört fern der auch getrennt erhältlich "intelligente" Mastering Maximizer Weiss MM-1.
Wie bei Softube üblich, wurde die Hardware akribisch in die virtuelle Ebene übertragen. Anders als bei den Emulationen analoger Hardware hat man dabei den Programmcode exakt in das Plug-in fließen lassen. Die Entwicklung beider Plug-ins DS1-MK3 und MM-1 hat ganze drei Jahre beansprucht. Das Ergebnis dieser "Übersetzung" kann sich sehen und vor allem hören lassen …


Die Funktionen des virtuellen DS1-MK3

Der virtuelle DS1-MK3 ist im Vergleich zur Hardware geradezu ein Schnäppchen, kann auch noch in mehreren Instanzen, beispielsweise gleichzeitig für das De-Essing von Gesang, einer sanften Kompression für die Gitarre, einer kräftig zupackenden Kompression für die Drums und als Limiter im Masterkanal verwendet und bei Bedarf automatisiert werden. Und auch, wenn die Emulation das Original perfekt abbildet, hat man es sich bei Softube nicht nehmen lassen, das virtuelle Abbild mit zusätzlichen Funktionen auszustatten.
Der Softube DS1-MK3 arbeitet mit einer Auflösung bis zu 32 Bit und einer Abtastfrequenz von 192 kHz, die bei der Hardware nur als Update erhältlich ist. Dem Safe-Limiter, der in der Signalkette hinter dem Kompressor agiert, wurden zusätzlich zum Weiss´schen Algorithmus zwei alternative Algorithmen für hohe RMS-Pegel und True Peak Limiting für impulsbetontes Material spendiert. Auch ein Echtzeit-Display der durchlaufenden Wellenform mit Pegelreduktionsanzeige ist in dieser Form nur im Plug-in vorhanden.
Andere Funktionen sind originalgetreu: Die Kompression arbeitet mit zehn variablen Soft-Knee-Schaltungen für ein nicht-lineares, weicheres Anfahren der Kompression schon unterhalb des Schwellenwertes. Der Kompressor verfügt über variable Kompressionsverhältnisse bis hin zum harten Brickwall-Limiting mit 1000:1. Sanfte Kompressionen sind damit ebenso möglich wie hartes Zupacken.
Umgekehrte Kompressionsverhältnisse bis 1:5 erlauben eine Wiederbelebung überkomprimierten Materials (also eine Pegelanhebung bei Überschreiten des Schwellwerts). Per Sidechain reagiert der Kompressor wahlweise auf interne oder extern anliegende Signale. Und mittels optionalem Parallel-Processing können Kompressionseffekte wie rhythmisches Pumpen dem unbearbeiteten Klang beigemischt werden. Auch ein Dithering auf 16, 20 und 24 Bit ist an Bord.

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Dithering, Limiter-Typ und Sidechain-Alternativen im Options-Menü

Ein optional vorgeschaltetes, halbparametrisches Multimodefilter mit den drei Charakteristika Tief-, Band- und Hochpass und einer Bandbreite von 1/6tel bis zu 8 Oktaven erlaubt es, die Kompression auf Teilbereiche des Frequenzspektrums zu beschränken.
Die beiden Kanäle können verknüpft oder separat bedient werden. Was anderswo "linked" heißt, nennt sich hier "ganged". Im M/S-Modus, bei dem es sich empfiehlt, die Verknüpfung der beiden Kanäle aufzuheben, stehen für das Mittel- und Seitensignal unabhängige Module bereit, sodass beispielsweise zentraler Gesang, Bassdrum, Bass und Snare komprimiert und Becken, Flächen und Effekte im Seitenkanal per Expansion belebt werden können. Daneben gibt es auch im Stereobetrieb für den linken und rechten Kanal separate Einstellungen, um bei Bedarf eine schlecht ausbalancierte Stereomischung korrigieren zu können.
Für den Schnelleinstieg findet man eine Reihe sinnvoll benannter Presets aus der Feder von Mastering-Guru Bob Katz. Dazu trifft man auf Vorlagen für die Bearbeitung diverser Instrumente, für das Limitieren in unterschiedlichen Härtegraden und M/S-Vorlagen.

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Der DS1-MK3 in der Praxis

Für das erste Kennenlernen und rasche Erfolge beim Arbeiten unter Zeitdruck eignen sich die oben abgebildeten Presets. Sobald man mit eigenen Konfigurationen beginnt, helfen die Alternativeinstellungen A und B, zwischen denen man zwecks Vergleich auf Knopfdruck wechseln und in die man auch zwei Presets laden kann.
Sechs Schieberegler, 18 Funktionstaster und zwölf Regler wollen bedient werden. Deren Funktion und aktuelle Werte werden in einer Infozeile angezeigt, wobei eine numerische Werteeingabe leider nicht möglich ist.
Wer schon einmal mit Kompressoren gearbeitet hat, wird sich relativ schnell zurechtfinden. Dennoch bietet der DS1-MK3 einige Besonderheiten: Während sich andere Kompressoren meist auf die Regelzeiten Attack und Release beschränken, verfügt der DS1-MK3 über einen Hüllkurvenverfolger mit den Parametern Attack, Release Delay, Release Fast, Average und Release Slow. Diese Schaltung trägt maßgeblich zur besonderen Qualität des DS1-MK3 bei, denn sie ermöglicht ein differenzierteres Reaktionsverhalten des Kompressors, auf das man im Detail Einfluss nehmen kann und das sich sogar automatisieren lässt. So kann der Kompressor beispielsweise mit ultrakurze Attackzeiten und in Kombination mit Preview (Look Ahead) bereits den Pegel der ersten Samples eines Impulses abfangen, ohne dass es zu Verzerrungen im tieffrequenten Bereich kommt.
Release Delay erlaubt stärkere Kompressionen rhythmischen Materials ohne Pumpeffekte, da das Zurückschwingen des Kompressors in die Ruhephase verzögert wird. Über Release Fast und Release Slow stellt man die Empfindlichkeit für impulshafte Signale (Peak, Release fast) und die allgemeine Lautheit (RMS, Release Slow) ein und bestimmt mit Average die Gewichtung zwischen beiden Release-Varianten. So lassen sich von sanften bis zu effektvollen, starken Kompressionen alle Spielweisen praktizieren.
Durch den Einsatz von Filtern, dem Expansions-Modus und der extrem schnellen Reaktionszeit sind auch spezielle Anwendungen möglich, die mit den meisten anderen Kompressoren nicht gelingen: So kann man beispielsweise in einer Schlagzeuggruppe die Transienten einer Hi-Hat herausgreifen und im Pegel anheben oder auch absenken, ohne andere Instrumente zu beeinträchtigen. Man kann etwas flache und müde Bässe komprimieren und in ein massives Fundament verwandeln. Bei der Einstellung der Filterfrequenzen hilft das Monitoring des isolierten Filtersignals, den richtigen Frequenzbereich zu finden.


Anwendungsbeispiele

Das folgende Audiobeispiel ist ein Loop aus der Library "Deep House" von Ueberschall. Zunächst unbearbeitet:




Die Hi-Hat ist dominant. Mit dem Preset "De-Ess Hi Hat hard" von Bob Katz werden die harsche Frequenzen gezähmt:




Ein Groove von Toontrack EZX Jazz für den EZdrummer 2:




Hier habe ich mit dem Hochpassfilter ab 4,7 kHz aufwärts die Dynamik mit umgekehrter Ratio von 1:1,75 expandiert, um die Beckenschläge lebendiger und transparenter zu gestalten. Der nachfolgende Limiter sorgt für einen druckvolleren Klang, ohne die Dynamik wieder abzuwürgen:




Zwei Loops aus Ueberschall Sounds of Berlin:




Eine mittlere Kompression mit unterschiedlichen Attack- und Releasezeiten für das Mittel- und Seitensignal öffnet den Raum:





Weiterführendes

Visualisierungen: Pegelanzeigen und mehr
Eingangs-, Ausgangspegel und die Lautstärkereduktion durch die Kompression und das Limiting werden in Echtzeit visualisiert. Auch die Filterkurve wird grafisch dargestellt:
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Eine skalierbare Oberfläche und eine etwas großzügiger dimensionierte Anzeige wären wünschenswert, wenngleich nicht zwingend erforderlich, denn die Arbeit mit dem DS1-MK3 gestaltet sich effektiv und vollzieht sich als intuitiver Prozess. Selbst kleinere Eingriffe registriert man unmittelbar und formt den Klang wie ein Bildhauer eine Skulptur. Der DS1-MK3 ist wahrlich ein musikalisches Werkzeug, und trotz aller Potenz kein schwer zu bändigendes Technikmonster. Zur Orientierung reicht die Echtzeit-Wellenformdarstellung mit Peaks, RMS-Level und Pegelreduktion.

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CPU-Last

Mastering Plug-ins der gehobenen Klasse sind oftmals rechenintensiv und beanspruchen einen Prozessorkern mit 3,4 GHz bei niedriger Latenz in einigen Fällen fast für sich alleine. Für ihren zentralen Aufgabenbereich stellt das auch kein Problem dar, da man die Puffergröße hoch ansetzen kann. Anders sieht es aus, wenn man die Plug-ins live einsetzen will. Glücklicherweise gibt sich der Softube Weiss DS1-MK3 vergleichsweise genügsam und ist auch live eine Option, ebenso der MM-1.


Die exakten Daten: Der DS1-MK3 brachte es auf unserem Testsystem (Haswell Extreme Workstation mit IntelCore i7 5930k, 3,5 GHz, Cubase 9.5 Pro und dem schnellen RME Fireface 802) bei 128 Samples Puffergröße (44,1 kHz) auf CPU-Peaks bis 30%. Der Mastering Maximizer MM-1 schnitt mit Peaks bei 15% noch besser ab.


Plus:
  • erstklassige Klangqualität - transparent und hoch auflösend
  • De-Esser, Kompressor, Limiter und Dithering in einem
  • hohe Flexibilität dank ultraschneller Attackzeiten
  • komplexer Hüllkurvenverfolger zur Steuerung der Kompression
  • sidechainfähig (intern und extern)
  • Parallel-Kompression
  • M/S-Modus
  • 1:1 Übertragung des Originalcodes

Minus:
  • Oberfläche nicht skalierbar
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