In einer Welt aus Softsynth und Plug-ins spielen gute Hardwaresynthesizer und vor allem analoge Synthesizer nach wie vor eine wichtige Rolle. Durchsetzungsstärke und Ausdruckskraft analoger Synthese lassen sich nur schwer mit Plug-ins erreichen. Der komplexe und dynamische Klang eines analogen Synthis setzt sich spielend im Mix durch, während Klängen aus der Software oft mit viel EQ und Kompressor nachgeholfen werden muss. So haben die Traditionshersteller Moog und Dave Smith, genauso wie die Neuentwicklungen von Arturia, Modal und Elektron eine große Fangemeinde.
Es muss nicht immer echt analog sein. Virtuell analoge Hardwaresynthesizer, Drummachines und Digitalpianos werden gerade auf der Bühne gern genutzt, da sie hervorragende Soundlibrarys in einem zuverlässigen und roadtauglichen Gerät liefern. Die feuerroten Keyboards von Clavia sind bei jeder Show dabei. Roland hat mit der Aira-Serie die Klassiker TB-303, TR-808 und TR-909 in digitaler Form neu aufgelegt und ihnen neue Funktionen spendiert, mit denen Musiker, Produzenten und DJs gleichermaßen angesprochen werden.
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