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Lavry Synchrony-16

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Art.Nr.
27841
Lavry Synchrony-16, highend Masterclock für Recording und Matering mit 12 Wordclock- und 4 Superclock-Ausgängen
Lavry Synchrony-16

Synchrony-16 ist die Masterclock von Lavry Engineering. Über zwölf BNC-Anschlüsse werden Wordclock-Signale von 44,1 bis 192 kHz ausgegeben, an vier weiteren Anschlüssen stehen "Super-Clock/Bit-Clock"-Signale bereit.

Features
  • Highend Masterclock für Recording und Mastering
  • Insgesamt 16 BNC-Ausgänge in vier 4er-Gruppen
  • Gruppe A, B, C jeweils umschaltbar zwischen Taktmultiplikator x1, x2, x4
  • Gruppe D umschaltbar zwischen Taktmultiplikator x64, x128, x256
  • Wordclock mit 44.1, 88.2, 176.4 kHz oder 48 kHz, 96 kHz, 192 kHz
  • Abmessungen: 483 x 44,5 x 292 mm (BxHxT), 19"/1HE
  • Gewicht: 6 kg

Die Taktreferenz als Herz des Studios

Die Masterclock ist das Herzstück des digitalen Tonstudios, denn ohne einen wirklich exzellenten Taktgeber können Ihre Aufnahmen Lebendigkeit und mühelose Musikalität vermissen lassen. Ein inakkurates Timing kann in Zusammenhang mit digitaler Audiotechnik für unmusikalische Verzerrungen sorgen, die letztlich die Qualität der Darbietung einschränken.

Wichtige Fakten zum Thema Taktung von Audiosignalen

Kurzzeitige Timingschwankungen der Taktreferenz werden im Zusammenhang mit digitaler Audiotechnik als Jitter bezeichnet. Dieser Jitter führt zu Klangdegradierungen in Form von "Körnigkeit" und "Härten", einem Verlust feiner Details sowie zu einem Verschmieren der Stereowiedergabe.

Für hochwertige Klangqualität ist Langzeitstabilität hingegen weniger relevant und erfordert auch keinen Einsatz von Atomuhren, um vollständig unhörbar zu bleiben. Tatsächlich existieren im Zusammenhang mit Audiotechnik gar keine Atomuhren. Konzeptbedingt erfordern diese nämlich für den Einsatz mit Audiosignalen grundsätzlich einen ergänzenden Schaltkreis, der den Audiotaktgeber wiederum an die Taktreferenz außerhalb des Audiobereichs bindet. Somit werden Audiogeräte, die durch eine Atom-Referenz getaktet werden, als "Taktempfänger eines Taktempfängers" betrieben, statt durch ein direktes Referenzsignal. Das Ergebnis ist ein höherer Jitterwert. Höchste Klangqualität wird in solchen Fällen also zugunsten einer übertrieben hohen Langzeitpräzision geopfert.

Taktgeneratoren mit Ausgängen, die keine "Vielfachen von Zwei" der Basisfrequenz sind (48, 96, 192, usw.), führen konzeptionell ebenfalls zu verschlechterten Jitterwerten. Der Grund hierfür liegt in einem Übersprechen von Taktreferenzen bei unterschiedlichen Abtastfrequenzen in der Erdung und im Netzteil, der in höherem Jitter am Ausgang mündet.

Synchrony-16 ist ein Audiopurist mit zwölf Wordclock-Ausgängen. Das Gerät liefert ausgangsseitig eine einfache, doppelte oder vierfache Taktreferenz von 44,1 kHz oder aber eine einfache, doppelte oder vierfache Taktreferenz von 48 kHz. Werden hier Vielfache von 44,1 kHz ausgegeben, ist der Schaltkreis für 48 kHz inaktiv, um jegliche Interferenzen zu vermeiden. Gleiches gilt umgekehrt.

Dazu bietet Synchrony-16 vier "Super-Clock/Bit-Clock"-Ausgänge mit 64-, 128- und 256-fachen Vielfachen von 44,1 oder 48 kHz. Da es sich hierbei ebenfalls um "Vielfache von Zwei" handelt, führen diese Werte ebenfalls nicht zu Jitter an den Wordclock-Ausgängen.

Ergebnisse

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Frage, wie sich die Übertragung des Taktsignals über ein Kabel an den Empfänger qualitativ auswirkt. Die Wahrheit: Jedes Ausgangssignal mit geringen Taktschwankungen wird nach dem Empfang einen höheren Jitterwert aufweisen. Typischerweise stammt der größte Beitrag zum Jitter dabei aus der Schaltung des Taktempfängers, gefolgt durch die Terminierung und schließlich die Kabelimpedanz, -länge und -qualität.

Obwohl es keine Möglichkeit gibt, zu kontrollieren, was im Empfängergerät geschieht, so minimiert ein bestmögliches Signal an dessen Eingang den Gesamteffekt. Synchrony-16 bietet 16 Diagnoseanzeigen für die Terminierung, die Ihnen auf einen Blick mitteilen, wo diesbezüglich kein Idealzustand vorliegt.

Proprietäre BNC-Kabeltechnik stellt die bestmögliche Signalqualität unter realistischen Praxisbedingungen sicher. Die Wellenform wird sauber mit zwei Nanosekunden Flankensteilheit (2 Milliardenteile einer Sekunde) übertragen.

In einfachen digitalen Audiosystemen kann ein hochwertiger AD-Wandler mithilfe seiner internen Taktung exzellente Ergebnisse liefern. In diesem Fall sollte der Einsatz einer externen Taktreferenz keinen Zugewinn an Klangqualität bringen. Mit sauber entwickelten Wandlern sollte die Leistung beim Vergleich einer internen mit einer externen Taktung folglich so gut wie unhörbar sein.

Komplexere Systeme bedürfen hingegen möglicherweise einer übergreifenden Taktreferenz mit multiplen Ausgängen. Dabei variiert die Qualität der Taktschaltkreise in den Wandlern je nach Marke, Modell und Bauart. Sofern Ihr System eine Taktreferenz benötigt und Sie höchste Klangqualität fordern, ist Synchrony-16 die richtige Lösung für Ihre Bedürfnisse.

Wahrheiten, keine Legenden

Im Unterschied zu einigen Herstellern, die ideale Spezifikationen aus den Datenblättern integrierter Schaltkreise kopieren, die in ihren Produkten eingesetzt werden, liefert Lavry Ihnen technische Spezifikationen, die das Ergebnis sorgfältiger Messungen an fertigen Endprodukten sind.

Ein überzeugendes Design ist für jeden systemkritischen Schaltkreis von höchster Relevanz. Dan Lavrys umfassende Erfahrung in etlichen Bereichen der Konzeption und Umsetzung elektronischer Schaltungen, darunter im Medizinbereich, etwa bei der Entwicklung der ersten AD-Wandler für Geräte von Siemens und GE MRI, resultiert nunmehr in der ultimativen Masterclock für den Audiobereich: SYNCHRONY16.
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